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Die Holzbauhalle auf der „NordBau“ in Neumünster war Ort der Freisprechungsfeier der Bau-Innung Rendsburg. Rund 200 geladene Gäste und Messebesucher verfolgten die traditionelle Verabschiedung der ausgelernten jungen Maurer und Zimmerer.

 

Mit Bravour haben 20 junge Maurer und Zimmerer ihre Ausbildung beendet und sind feierlich freigesprochen worden. Obermeister Jörn Arp gratulierte auf der Freisprechungsfeier der Bau-Innung Rendsburg auf der NordBau in Neumünster den Jugendlichen zum Ausbildungserfolg und sprach von einer „sehr wichtigen Hürde“, die sie genommen hätten.

 

Der Vorstellung, nach dem erfolgreichen Ende der Berufsausbildung alles erreicht zu haben, erteilte Arp allerdings eine klare Absage. „Die Bereitschaft zum Lernen ist heutzutage absolut unentbehrlich“, sagte der Obermeister. Auch das Handwerk würde täglich vor neuen wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen stehen und damit auch automatisch jeder einzelne Beschäftigte in diesem Wirtschaftsbereich.

Dabei ermunterte er die Junggesellen ausdrücklich, die beruflichen Chancen in ihrem Gewerk zu nutzen und den eigenen beruflichen Horizont zu erweitern. Den Meisterbrief im Maurer- oder Zimmererhandwerk oder auch einen nachfolgenden Studiengang anzustreben, dürfte kein Tabu sein. „Armselig ist der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft“, habe einmal Leonardo da Vinci gesagt, so Arp. „Nehmt dieses zum Ansporn für Euren weiteren beruflichen Lebensweg.“

Georg Wilkens, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Rendsburg-Eckernförde, dankte den Ausbildungsbetrieben für deren Engagement. Oberstudienrat Holger Bruhn verabschiedete als Vertreter des Berufsbildungszentrums am Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg seine ehemaligen Schüler.
Als Innungsbeste des Prüfungsjahrganges wurden der Maurer Willi-Mathias Ohm (Kruse Bau GmbH in Aukrug) mit der Gesamtnote „gut“ , der Zimmerer Julian Harbs (Zimmerei Rambadt GmbH in Breiholz) mit „sehr gut“ in der Praxis und „gut“ in Theorie sowie der zweitplatzierte Zimmerer Thore Stemke (Steuermann & Struve in Aukrug) besonders ausgezeichnet. Stemke absolvierte seine Prüfung bereits Anfang des Jahres und schnitt in beiden Prüfungsteilen mit „gut“ ab. ah

Quelle: Nordhandwerk Ausgabe 11.2011